Der Alleskönner BCAA für deinen Muskelaufbau!

Wenn du erfolgreich Muskeln aufbauen möchtest, solltest du unbedingt auf BCAA zurückgreifen! Warum? Das erfährst du im Blog!

Was ist BCAA?

Der Begriff BCAA kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Verzweigtkettige Aminosäuren„. BCAAs enthalten 3 Aminosäuren, die unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Zu diesen 3 Aminosäuren gehören Leucin, Isoleucin und Valin.

Aminosäuren sind deshalb so wichtig, weil ein Protein sich aus diesen zusammensetzt. Wenn du deinem Körper Eiweiß über die Nahrung zuführst, zerlegt dieser es in die Aminosäuren bevor es anschließend in den Blutkreislauf gelangt. Insgesamt gibt es 20 Aminosäuren. 11 davon kann der Körper selbst herstellen, wenn sie nicht über die Nahrung zugeführt werden. Die anderen 9 (unter anderem die BCAAs) müssen über die Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.

Das bewirkt BCAA beim Muskelaufbau

Vor allem Aminosäuren werden für einen gezielten Muskelaufbau eingesetzt und gelten als sehr vielversprechend und führen zu beeindruckenden Resultaten. Die Menge die du dabei über deine Nahrung zu dir nimmst reicht allerdings meist nicht aus um den Bedarf zu decken. Weiters sind einige Stoffe, die für den Muskelaufbau wichtig sind, essentiell. Essentiell bedeutet, dass diese Stoffe nicht selbst vom Körper hergestellt werden müssen und demnach dem Körper anderweitig zugeführt werden müssen.

Vor allem L-Leucin (BCAA) führt schon innerhalb kurzer Zeit zu einer Verbesserung der Proteinsynthese der Muskeln. Dies führt zu einer Beschleunigung im Muskelaufbau. Leucin gehört zu den essentiellen Aminosäuren, muss also dem Körper über eine externe Quelle zugeführt werden, da der Körper nicht fähig ist dieses selbst zu produzieren. BCAAs sind maßgeblich für den Erhalt und Aufbau der Muskelmasse und beim Kraftsport nicht mehr wegzudenken! Aminosäuren hemmen einerseits den Abbau von Muskelprotein und verhindern somit Muskelabbau und garantieren anderseits eine optimale Versorgung des Organismus mit Energie.

Einnahme von BCAA

Die Zufuhr von BCAAs wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf den Körper aus.

Die Vorteile von BCAAs

BCAAs beeinflussen, im Besonderen die Aminosäure Leucin, die Herstellung von Muskelprotein. Entscheidest du dich für die Einnahme von BCAA solltest du auf einen hohen Leucin-Anteil achten. Des Weiteren wirken sich BCAAs positiv auf den Fettabbau aus.

Im Bodybuilding werden BCAAs im Rahmen von Wettkampfdiäten eingesetzt. Sie helfen die fettfreie Muskelmasse zu erhalten, auch bei einem Kaloriendefizit. Der Muskelabbau stellt ein sehr reales Risiko dar, wenn man sich über längere Zeit in einem Kaloriendefizit befindet. Es ist dabei egal woher das Kaloriendefizit kommt: entweder bewusst durch eine geringere Nahrungsmittelzufuhr oder durch ein Cardio-Training.

Auch der altersbedingte Muskelabbau kann durch die Einnahme von BCAAs verzögert werden. Viele ältere Menschen sehen Proteinshakes und Nahrungsmittelergänzung als etwas an, dass nur junge Menschen zu sich nehmen. Diese Annahme ist nicht nur falsch, sondern auch kontraproduktiv. Der Stoffwechsel von älteren Personen läuft langsamer und so setzt sich auch mehr Fett an. Deswegen ist es auch für ältere Menschen ratsam auf BCAAs zurückzugreifen.

Dosierung 

Möchte man seinen Körperfettanteil senken oder befindet man sich in einer Diät, ist die Einnahme von BCAAs sehr zu empfehlen. Die Dosierung richtet sich primär nach deinen Zielen aus. Die Wissenschaft empfiehlt einen Isoleucin-Bedarf von 42-48 mg pro Kilo Körpergewicht. Das sind etwa 2 – 10g Isoleucin pro Tag. Ein gesunder Mensch kann bis zu 35g Isoleucin einnehmen, ohne das Nebenwirkungen auftreten.

Sportlich aktive Menschen sollten zwischen 10 – 20g BCAA im Mischverhältnis 2:1:1 täglich einnehmen. BCAAs werden vor und nach dem Training eingenommen. Vor dem Training etwa 5-10g und der Rest nach Beendigung des Workouts. In Diätphasen aber auch an trainingsfreien Tagen kann die Einnahme in der Früh und am Abend vor dem ungewünschten Muskelabbau schützen. Zusätzlich zu der Einnahme von BCAA sollte der tägliche Eiweißbedarf durch einen Proteinshake gewährleistet werden. Proteinshakes und BCAAs können bedenkenlos gemeinsam eingenommen werden. BCAAs werden in der Regel mit ausreichend Wasser eingenommen.

BCAAs und Alkohol

Nach übermäßigem Alkoholkonsum plagt einen oft der Kater am nächsten Morgen. BCAAs sowie eine ausreichende Proteinzufuhr in Form von Fleisch können Abhilfe schaffen. Auf Milchprodukte sollte man verzichten, da diese den Magen noch zusätzlich reizen würden.

BCAAs und Glutamin

Beide Aminosäuren haben durchaus ihre Berechtigung. BCAAs haben den Vorteil, dass diese direkt vom Darm in die Muskulatur aufgenommen werden. Des Weiteren fördern BCAAs die Insulinausschüttung und begünstigen den Transport von Nährstoffen in die Muskulatur. BCAAs fördern so den Muskelaufbau auf direktem Wege und aus den BCAAs selbst kann sogar Glutamin hergestellt werden.

Glutamin hingegen wirkt sich indirekt auf den Aufbau von Muskelmasse aus, weil es zuerst von der Leben verarbeitet werden muss. Trotzdem spielt Glutamin eine enorm wichtige Rolle für den Muskelaufbau, die Gesundheit und für die Regeneration.

Sowohl BCAAs als auch Gutamin sind sehr wichtige Aminosäuren. BCAAs wirken sich direkter auf den Muskelaufbau und auf die Proteinsynthese aus. Glutamin hingegen weist eher ein allgemeines Eigenschaftsspektrum auf.

BCAAs bei Laktoseintoleranz

Menschen die an einer Milchzuckerunverträglichkeit leiden, können unter anderem auf Soja- oder Reismilch zurückgreifen um BCAAs aufzunehmen. Möchte man BCAAs in Form von Kapsel, Pulver oder Tabletten supplementieren sollte man am Besten direkt beim Hersteller nachfragen um auf Nummer sicher zu gehen.

BCAAs für Hardgainer

Gehörst du auch zu den Menschen die essen können was sie möchten und trotzdem kein Gewicht, also weder Fett noch Muskelmasse, zulegen? Dann gehörst du vermutlich zu den Hardgainern, denen es sehr schwer fällt genügend Kalorien aufzunehmen um den Muskelaufbau zu fördern.

Auch für Hardgainer spielen Proteine eine enorm wichtige Rolle beim Muskelaufbau. Eiweiß fördert den Muskelaufbau, wenn der Körper auch insgesamt mit genug Energie versorgt wird. Werden nicht ausreichend Proteine aufgenommen, kann dies unter anderem Muskelabbau zur Folge haben. Grundlegend sollte auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährungsweise geachtet werden. Aminosäuren, wie BCAAs, sind vor allem beim Hardgainer-Training beliebt – sowohl vor als auch nach dem Training. BCAAs helfen dabei die Muskelmasse aufzubauen und zu erhalten. Neben den Aminosäuren, spielen auch Fettsäuren, wie Omega-3, eine wichtige Rolle, die über Nüsse, Leinöl oder über Fisch aufgenommen werden können.

BCAAs und Glutamin in der Massephase

BCAAs schützen den Muskelabbau auch in der Massephase. Vor allem L-Glutamin ist ein MUSS für die optimale Regeneration und die Gesundheit des Immunsystems. Vor und nach dem Training sollte man etwa 5g Glutamin zu sich nehmen.

Wo sind BCAAs enthalten?

Fleisch, Molkeprotein aber auch Lachs und Hähnchenbrustfilets sind reich an BCAAs. Natürlich gibt es auch vegane bzw. vegetarische Alternativen. So können BCAAs beispielsweise auch über Reis, Mais, Hafer, Weizen, Hirse oder Roggen aufgenommen werden. Auch Soja- und Reismilch enthalten BCAAs.

BCAAs – Allround-Hilfsmittel

BCAAs gegen Muskelkater

Muskelkater gehört zum Sport dazu wie der Kater nach einer durchzechten Nacht. Auch sehr gut trainierte Sportler leiden oftmals an den typischen Schmerzen, die mehrere Tage anhalten können. Das Einnehmen von Aminosäuren, wie BCAA, kann die Schmerzen lindern.

BCAAs gegen Müdigkeit

BCAAs haben Auswirkungen auf den Serotonin-Gehalt im Gehirn und wirken so Müdigkeit entgegen.

BCAAs und psychische Erkrankungen

Zu viele aromatischen Aminosäuren im Gehirn führen zu einem Anstieg bestimmter Neurotransmitter. Folglich können psychische Erkrankungen entstehen. BCAAs sind in der Lage dies zu verhindern.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.