Darum solltest du abnehmen!

Überschüssige Kilos sind viel mehr als ein Anzeichen zu viel gegessen und über die Stränge geschlagen zu haben. Übergewicht kann der Auslöser für diverse Krankheiten sein und deinen Körper nachhaltig schädigen. Warum du also heute noch mit dem abnehmen beginnen solltest ist ganz klar!

Lebensgefährliches Übergewicht

Adipositas, oder auch Übergewicht führt zu einer Unempfindlichkeit gegenüber dem Hormon Insulin. Dieses Hormon wird nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten ausgeschüttet, der Blutzuckerspiegel steigt. Bei Übergewichtigen regiert der Körper weniger sensibel auf das Sättigungshormon Insulin, somit ist der Blutzuckerspiegel dauernd erhöht. Klingt zunächst harmlos, kann aber den Körper dauerhaft schädigen. Zu viel Zucker schädigt nicht nur die Gefäße sondern belastet auch dein Herz und den Kreislauf. Die Folgen von Übergewicht sind somit vorprogrammiert. Diabetes, Bluthochdruck und Herzinfarkte sind nur einige von einer Vielzahl an Krankheiten die bei Übergewicht auftreten können.

Ursachen für Übergewicht

Schon lange ist nicht nur zu fettes Essen oder zu wenig Sport die Ursache für zu viel Gewicht. Neben der Überernährung und dem Bewegungsmangel spielen auch psychologische Faktoren wie etwa Depressionen oder Essstörungen eine enorme Rolle. Viele Medikamente zur Bekämpfung dieser Krankheiten sind oftmals der Auslöser für Heißhungerattacken. Oft wird übermäßiges Essen als auch eine Art Trostmittel benutzt oder um sich von den negativen Gedanken abzulenken. Auch Schlafmangel oder Nachtarbeit wirken sich negativ auf die Nahrungsaufnahme aus und stellen wesentliche Risikofaktoren dar. Verstärkt werden diese Faktoren durch die immer penetrantere Medienpräsenz und den Konsumwahnsinn. In den Werbepausen werden Konsumenten von Alkoholika, Süßigkeiten oder Fastfood umworben um so unterbewusst ein gewisses Verlangen danach zu stimulieren.

Gestörtes Hungergefühl durch Übergewicht

Fettgewebe bringt den Hormonhaushalt unseres Körpers durcheinander und sendet auch selbst Botenstoffe aus. Eines dieser Hormone ist Leptin, welches die Entstehung von Hungergefühlen hemmt. Je höher also der Fettanteil im Körper ist, desto mehr Leptin befindet sich im Blutkreislauf. Während gesunde Menschen dieses Signal des Hormons Leptin wahrnehmen, können Fettleibige Menschen mehr essen ohne dieses Leptin-Signal im Hirn zu registrieren.

Verteilung des Körperfetts

Eine wichtige Bedeutung kommt der Fettverteilung des Körpers zu. Viele wissenschaftlich belegte Studien zeigen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem sogenannten „inneren Bauchfett“ gibt. Dieses Bauchfett umgibt die inneren Organe. Je mehr von diesem inneren Bauchfett vorhanden ist, desto größer die Gefahr zu erkranken. Ein einfache Möglichkeit das innere Bauchfett zu bestimmen ist das Messen des Bauchumfangs mit einem Maßband. Bei Frauen sollte der Wert nicht über 88cm und bei Männern nicht über 102 cm liegen. Ein höherer Wert weißt auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hin.

Folgeerkrankungen

Ist man an Übergewicht oder Fettleibigkeit erkrankt besteht zudem das Risiko auch an Folgeerkrankungen wie etwa Diabetes Typ 2, hormonellen Störungen, einer Herzinsuffizienz oder Depressionen zu erkranken. Weiters können unter anderem auch Gelenkschäden durch erhöhte mechanische Belastungen auftreten.

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