Die richtigen Vitamine für Bodybuilder und Kraftsportler

Vitamine sind essentiell damit der Körper ordnungsgemäß funktionieren kann. Sowohl nicht sportlich aktive Menschen als auch Sportler benötigen Vitamine und Mineralstoffe. Nachfolgend haben wir die Wichtigsten für euch zusammengefasst.

Vitamin B1

Das Vitamin B1 wird vor allem in der Muskulatur gespeichert. Muskeln die stärker beansprucht werden, enthalten demnach auch eine höhere Konzentration an B1. Des Weiteren hat Vitamin B1 einen wesentlichen Einfluss auf das Nervensystem. Hier ist es insbesondere für die Übertragung von Reizen zwischen den Nerven und der Muskulatur von Bedeutung.

Besteht ein Mangel können Störungen des Nervensystems auftreten. Mangelerscheinungen äußern sich unter anderem in Gangstörungen oder Hautkribbeln. Vitamin B1 ist unter anderem in Schweinefleisch, Haferflocken, Vollkornprodukte, Fisch und Kartoffeln enthalten.

Vitamin B6

Vitamin B6 kann aufgrund seiner Wirkungen durchaus als „Muskelaufbau Vitamin“ bezeichnet werden. Es ist unter anderem für die Eiweiß-Synthese verantwortlich und wirkt dem Muskelschwund entgegen. Des Weiteren ist es für den Aminosäurenstoffwechsel verantwortlich und für die Bildung des roten Blutfarbstoffes, dem Hämoglobin.

Enthalten ist Vitamin B6 in Fleisch, Fisch, Vollkornprodukten, Bananen, Nüssen aber auch in Kartoffeln. Eine Unterversorgung ist deswegen sehr selten und tritt meistens nur bei Alkoholmissbrauch oder sehr strengen Fastenkuren auf.

Vitamin B12

Sportler mit dem Ziel Muskelaufbau sollten auf eine ausreichende Zufuhr des Vitamins achten, da es am Aufbau der körpereigenen Proteine beteiligt ist. Außerdem ist Vitamin B12 ein wichtiger Bestandteil von Enzymen.

Vitamin B12 wird durch Mikoorganismen hergestellt und überwiegend durch tierische Nahrungsmittel aufgenommen. Vitamin B12 findet sich in Kalbs- und Rinderleber. Vergleichsweise wenig von dem Vitamin enthalten Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier. Auch Sauerkraut enthält B12, jedoch nur in sehr geringen Mengen.

Vitamin C

Vitamin C erfüllt eine Reihe von wichtigen Aufgaben. Es beschleunigt zum einen die Wundheilung und beugt Infektionen vor. Außerdem sorgt es für den Aufbau von Bindegewebe, Knochen und Knorpeln.

Ein Mangel an Vitamin C geht oft mit Müdigkeit einher. Bei Rauchern, bei Menschen die unter Dauerstress stehen oder jenen die eine starke körperliche Belastung erfahren aber auch bei Erkrankungen kann ein erhöhter Bedarf auftreten. Vorwiegend findet man Vitamin C in Obst und in Gemüse, wie Paprika, Grünkohl, Brokkoli oder Zitrusfrüchten.

Vitamin E

Vitamin E ist zum einen beim Stoffwechsel von Kohlehydraten, Eiweiß und Nukleinsäuren beteiligt. Ferner spielt es bei der gesunden Entwicklung der Muskeln eine wichtige Rolle. Unsere DNA wird von Sauerstoffbedingungen bedroht.

Vitamin E fängt diese ab und sorgt dafür, dass die DNA erhalten bleibt. Um den Bedarf zu decken, greifst du am Besten zu Distel-, Sonnenblumen-, Soja-, oder Maiskeimöl. Auch Nüsse, wie zum Beispiel Mandeln, Hasel- oder Erdnüsse sind reich an Vitamin E.

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