Migräne durch Stress: so schaffst du Abhilfe!

Dich plagen ständig Kopfschmerzen und dein Kopf fühlt sich an als würde er jeden Moment explodieren? Du solltest die Symptome keinesfalls nur mit Medikamenten behandeln, sondern der Ursache dafür auf den Grund gehen.

Wann spricht man wirklich von Migräne und nicht nur von Kopfschmerzen?

Migräne tyrannisiert viele Menschen Tag für Tag und kann das Leben für einige Tage sehr einschränken oder sogar ganz lahmlegen. Von Migräne spricht man dann, wenn die betroffene Person von meist einseitigen Migräneattacken geplagt wird und dieser Schmerz entweder bohrt, hämmert oder pulsiert. Oftmals beginnt dieser Schmerz im Nacken und breitet sich anschließend über die gesamte Seite einer Kopfhälfte aus. Manchmal strahlt dieser Schmerz auch in den gesamten Kopfbereich aus. Diese Schmerzen werden sehr häufig von Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen und/oder Schwindel begleitet.

Der Unterschied zwischen Migräne und Kopfschmerzen

Am häufigsten treten Spannungskopfschmerzen und Migräne bei den Betroffenen auf. Beides kann aufgrund von Leistungsdruck, Stress oder anderen Erkrankungen auftreten. Des wesentliche Unterschied ist jedoch, dass der Spannungskopfschmerz dann einsetzt wenn der Stress andauert und solange anhält bis die Phase der Entspannung auftritt. In der Entspannungsphase tritt dann die Migräne auf, also nach dem Stressende.

Was passiert bei einer Migräneattacke im Kopf?

Bei einem Migräneanfall kommt es zu neuroligischen und vaskulären Veränderungen im Gehirn. Personen mit einer genetischen Vorbelastung weisen durch ihre niedrigere Aktivierungsschwelle eine höhere Schmerzbelastung auf. Sie reagieren sensibler auf Schmerzreize als andere Menschen. Neurotransmitter werden im Gehirn freigesetzt und reizen die Blutgefäße im Gehirn. Diese Entzündungen verursachen dann die bekannten Schmerzen.

Die Ursachen

Grundsätzlich ist Migräne eine Erkrankung die genetisch bedingt ist. Je nach Veranlagung kommt es weniger oder häufiger stark zu Migräneattacken. Die Auslöser für Migräne können sehr verschieden sein: emotionale Belastungen, Stress, Allergien in Bezug auf Lebensmittel, falsche Schlafangewohnheiten, Medikamente, Alkohol, Schwangerschaft oder Wechseljahre. Frauen haben vor allem vor und während der Periode Probleme mit Migräne. Ärzte vermuten, dass es sich bei Migräne um eine Art Reizverarbeitungsstörung handelt. Irgendwann kann das Gehirn die Reizflut nicht mehr bewältigen und versucht deswegen die Reize zu unterbinden. Das äußert sich unter Umständen in Migräneattacken.

1. Ein fallender Östrogenspiegel als Auslöser für Migräneattacken

Weil kurz vor der Periode der Östrogenspiegel einer Frau schrittweise abfällt, kommt es zu Migräneattacken. Dagegen werden niedrigdosierte Präparate die Östrogen enthalten, wie die Pille, verschrieben.

2. Alkohol

Das ein übermäßiger Alkoholkonsum einen Kater am nächsten Morgen verursacht ist bekannt. Doch wenn du nach einem oder zwei Drinks schon an sehr starken Kopfschmerzen leidest, dann leidest du vielleicht an Migräne. Wenn du hierbei einen Zusammenhang befürchtest, dann solltest du Alkohol möglichst meiden. Die gute Nachricht ist jedoch: Alkohol reagiert sehr unterschiedlich. Die einen haben Probleme mit Bier, während die anderen bereits nach einem Glas Wein Kopfschmerzen haben.

3. Koffeinüberschuss

Du bist regelrecht süchtig nach Energydrinks und Kaffee? Du brauchst mehrere Tassen um wach zu werden und ohne Koffein funktioniert rein gar nichts? Dann solltest du jetzt genau weiterlesen! Menschen die sehr große Mengen an Koffein zu sich nehmen leiden sehr häufig an Entzugskopfschmerzen die auch zu einer Migräne heranwachsen können. Beobachte deinen Kaffeekonsum in Bezug zu deinem Wohlbefinden und gib darauf Acht ob sich dadurch etwas verändert.

4. Unregelmäßige Mahlzeiten machen einen Brummschädel

Auf Schwankungen des Blutzuckerspiegels reagiert der Körper sehr sensibel. Solch eine Schwankung kann deshalb auch ein potentieller Auslöser für eine Migräneattacke sein. Versuche deswegen alle 3 bis 4 Stunden etwas zu dir zu nehmen und achte darauf, dass jede deiner Mahlzeiten eine Proteinquelle enthält.

5. Migräneauslöser Schlaf

Wie wichtig Schlaf ist weiß eigentlich jeder. Dutzende Experimente zeigen, dass Schlafmangel Proteine verändern, die mit einer Migräne in Verbindung stehen. Achte deswegen auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus und auf feste Zubettgehzeiten. Dein Körper gewöhnt sich an diese Zeiten und wird es dir danken.

Wie lässt sich Migräne behandeln?

Wenn du an einer Migräne leidest, solltest du eine Kopfschmerzambulanz aufsuchen. Die Ärzte erstellen dann ein individuelles an dich angepasstes Konzept um dein Leiden zu bekämpfen. Neben der klassischen medikamentösen Therapie wird auch eine nicht-medikamentöse Therapie angeboten, wie eine Beratung zur Lebensführung. Bei leichter bzw. mittelmäßiger Migräne wird der Arzt zunächst nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) verordnen. Etwa 10 Minuten davor wird ein Antiemetika eingenommen um die Übelkeit zu bekämpfen und gleichzeitig die Aufnahmefähigkeit zu steigern.

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