Raubtier Muskelkater: so behandelst du ihn effektiv!

Brennende Muskeln, Erschöpfung und Schmerzen: die Rede ist vom Muskelkater. Wie du ihn wieder in den Griff bekommst erklären wir dir in diesem Artikel!

Soforthilfe bei Muskelkater

Direkt nach dem Workout und auch am ersten Tag danach spürst du maximal ein leichtes Ziehen, doch am zweiten Tag kommt meistens die Quittung für ein viel zu intensives Workout: der Muskelkater. Dir ist es nur unter extremen Schmerzen möglich dich zu bewegen? Dann solltest du dir nachfolgende Tipps wirklich zu Herzen nehmen.

Um weitere Muskelrisse zu vermeiden solltest du auf alle Fälle pausieren und keine weiteren extremen Belastungen auf die betroffene Stelle ausüben. Erst wenn die Schmerzen komplett vorüber sind, kannst du wieder mit einem leichten Workout starten. Übertreibe es nicht gleich wieder, sondern sieh zunächst, wie dein Körper die neuen Reize verarbeitet. Zwar setzt dich ein Muskelkater nicht all zu lange außer Gefecht, achte aber darauf, dass sich dieses Szenario nicht zu häufig wiederholt. Wenn du dauernd über deine Grenzen hinausgehst und immer bis hin zum kompletten Ermüdungszustand trainierst, schädigst du dir und alterst zudem schneller.

Mythos 1: Muskelkater resultiert aus effektivem Training

Falsch! Genau dieser Muskelkater macht dein Training ineffektiv, weil du nun viel länger für deine Regeneration benötigst und den ein oder anderen Tag länger Pause machen musst. Natürlich ist ein überschwelliger Reiz nötig um Muskeln wachsen zu lassen. Arbeitet dein Körper aber immer am Limit kommt er nie zur Ruhe und die Folge ist neben einem Muskelkater, sogar noch eine Muskelzerrung. Ein zu intensives Training belastet also den Muskel und zerstört die Strukturen. Je nachdem wie groß dieser Schaden tatsächlich ist tauscht der Körper die zerstörten Muskelfasern komplett aus oder repariert diese.

Mythos 2: Muskelkater kann ignoriert werden

Falsch! Viele Sportler gehen nach einem sehr einfachen aber gleichzeitig sehr dummen Prinzip vor: den Muskelkater zu ignorieren. Denn wird der Muskelkater ignoriert, dann ist er auch nicht da und man kann weiter trainieren, meinen viele. Dem ist aber nicht so. Natürlich muss man seine freie Trainingszeit nicht im Bett verbringen, sondern kann seine Regeneration aktiv mit gestalten. Spaziergänge helfen dabei zu entspannen. Je schneller der Organismus das tut, desto schneller ist man auch wieder fit. Die betroffenen Muskelgruppen in dieser Zeit zu trainieren und sie weiter zu belasten ist natürlich tabu. Die Regeneration ist bei jedem Menschen unterschiedlich und hängt von Faktoren wie dem Alter oder dem Stresslevel ab.

Mythos 3: Dehnen bedeutet kein Muskelkater

Falsch! Das Dehnen hat nichts mit der anschließenden Belastung zu tun, durch diese der Muskelkater verursacht wird. Hast du zu schwer trainiert, kann diese Belastung nicht durch Dehnen kompensiert werden und bereits entstandene Schäden reparieren. Unter Umständen kann dieser Zustand sogar noch verschlimmert werden. Was dein Muskel benötigt ist absolute Ruhe und keine erneute Provokation durch weitere Kontraktionen. Auch Massagen sind, genau wie das Dehnen, kontraproduktiv.

Ein Workout in der richtigen Intensität ist das, was wirklich vorbeugt. Natürlich ist es nicht einfach den perfekten Reiz zu setzen, doch es hilft sich Schritt für Schritt heranzutasten. Muskelkater gehört zwar in gewisser Weise zum Training dazu, doch sollte dieser nie länger als eine Woche andauern und mit extremen Schmerzen verbunden sein. Ist das der Fall hast du dich eventuell verletzt und solltest einen Arzt aufsuchen.

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