Stress: Wenn dich der Alltag krank macht!

Du arbeitest mehr als du solltest, bist ständig verspannt und fühlst dich überfordert? Vielleicht macht dich diese Überlastung krank? Ab wann wird es tatsächlich gefährlich? Wir klären auf ab wann Stress zum Problem werden kann!

Der tägliche Begleiter: Stress

Jeder kennt ihn: den Stress! Allerdings gibt es nicht nur negativen Stress, sondern auch jenen der sich positiv auf den Organismus auswirkt. Ein bisschen Stress ist nicht so schlimm, je öfter der Organismus aber Belastungen ausgesetzt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit zu erkranken. Während sich eine neue Liebe in Form von positiven Stress auswirkt, sind Faktoren die konstante Belastungen darstellen schlecht für den menschlichen Körper. Wie reduziert man diesen Stress und reicht es auch ein Wochenende im Wellness-Hotel zu entspannen?

Ein dauerhaftes Rezept gegen Stress gibt es nicht. Jeder Mensch findet die Entspannung woanders und ein Wellness-Besuch ist daher nicht für jeden geeignet. Aber wie lernt der Mensch es abzuschalten?

Stressarten im Überblick

Zunächst muss zwischen zwei Arten von Stress unterschieden werden: dem Eustress und dem Disstress. Wenn man stressige Situationen bravurös meistert, kann sich dieser Stress auch in positiver Form auswirken und euphorisierend wirken. Diese Stressart nennt man Eusstress. Beim Disstress hingegen sollte man frühzeitig die Notbremse ziehen und wenn nötig auch ärztlichen Rat einholen. Hier gelingt es dem Mensch nicht auf die Belastungen zu reagieren und er schafft es nicht Alltagssituationen zu meistern. Viele Menschen die unter Disstress leiden klagen über Unausgeglichenheit, innerliche Unruhe, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen aber auch Magenbeschwerden.

Stress-Symptome

Jeder Mensch reagiert individuell auf den Faktor Stress und so sind auch die Auswirkungen unterschiedlich manifestiert. Stress-Symptome lassen sich generell aber in zwei Bereiche teilen: die körperlichen Beschwerden und die psychischen Störungen.

Körperlicher Stress betrifft vor allem das Herz- und Kreislaufsystem. Es kommt zu Problemen die den Kreislauf betreffen. Dazu kommen häufig noch Kopfschmerzen oder Migräneanfälle und oft leiden die Betroffenen unter Verdauungsbeschwerden. In extremen Situationen kann es auch dazu kommen, dass diese Personen Allergien entwickeln oder mit Hautirritationen zu kämpfen haben. Natürlich kann auch das Sexleben betroffen sein: viele männliche Personen klagen über Erektionsstörungen.

Stress kann sich aber auch in der Psyche niederschlagen. Kann der tägliche Stress und Druck nicht mehr bewältigt werden reagieren einige Personen mit Aggressivität oder Gereiztheit. Betroffene haben das Gefühl in einem Käfig gefangen zu sein. Sie sind nicht in der Lage abzuschalten und fühlen sich bedrückt. Oft führen diese Gefühle zu Depressionen und Personen beginnen ihre Fähigkeiten in Frage zu stellen und an sich selbst zu zweifeln.

Lernen mit dem Stress umzugehen

Wie gelingt es dir nun mit dem Stress bewusst(er) umzugehen und diese Stressoren zu vermeiden oder auf ein Minimum zu reduzieren? Da jeder Mensch unterschiedlich auf Stress reagiert, gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Methoden um den Stress den Kampf anzusagen! Während einige Menschen sehr positiv auf Ausdauersport reagieren und so Kraft schöpfen ist Sport für anderer purer Stress. Wie wäre es mit einem entspannenden Spaziergang an der frischen Luft oder einem gemütlichen Abend mit einer Freundin oder einem Freund um sich auszutauschen? Vielleicht hilft es dir über deinen Stress zu sprechen?

Außerdem solltest du jeden Wochenstart gemütlich angehen. Plane genügend Zeit am Morgen ein und starte deinen Tag mit einer Tasse Tee oder Kaffee. Gehe am Abend zuvor deinen Tagesablauf gedanklich im Kopf durch. So weißt du was dich erwartet und du bist besser vorbereitet. Pause machen wird im Arbeitsalltag sehr oft vernachlässigt oder gar vergessen. Einige Menschen verlassen ihren Schreibtisch nur für eine kurze Toilettenpause und das ist definitiv zu wenig. Versuche dich auch in der Arbeit etwas zu bewegen. Verlasse deinen Arbeitsplatz für ein paar Minuten und versuche ein paar Schritte zu gehen.

Deine Kollegen bitten dich ständig viele ihrer Dinge zu erledigen? Lerne nein zu sagen und lasse Aufgaben, die dich nicht betreffen, nicht an dich delegieren. Neue E-Mails liest du nicht sofort, sondern du erledigst ruhig und strukturiert vorher die anderen Aufgaben, bevor du dich neuem Content widmest. Nutze ein paar Auszeiten für dich um zu entspannen. Bewusstes abschalten lässt dich konzentrierter und effektiver arbeiten und tragen zu einem besseren Wohlbefinden bei.

Ein anderer Ansatz besteht darin, die Stressoren zu vermeiden. Diese Variante ist allerdings etwas kniffliger und oft nicht machbar. Die Kinder des Nachbarn oder der Straßenlärm treiben dich zur Weißglut? Vielleicht liegt es nicht an diesen Faktoren, sondern du schiebst deinen eigentlichen Stress auf jemand anderes? Dieser Ansatz funktioniert nur, wenn du absolut ehrlich zu dir selbst bist. Oftmals können Stressoren sehr tief im Unterbewusstsein vergraben sein, sodass ärztliche Hilfe von Nöten ist.

Stress oder Burnout?

Burnout galt früher als „Manager-Krankheit„. Diese Menschen kämpfen mit zu viel Stress im Alltag und Beruf und sind nicht in der Lage Belastungen zu meistern. Doch Burnout betrifft nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Arbeitslose und Rentner. Es ist also nicht nur der berufliche Stress, der früher als alleiniger Auslöser der Krankheit galt. Burnout bedeutet „ausgebrannt zu sein“ und führt zur emotionalen Erschöpfung und vermindert die Leistungsfähigkeit. Wichtig ist, dass diese Krankheit effizient behandelt und möglichst früh erkannt wird. In leichteren Fällen bekommt der Patient Ruhe und Entspannungstechniken verschrieben. In schwerwiegenden Fällen helfen oftmals nur mehr Psychotherapie und Medikamente um seinen Weg zurück ins Leben zu finden.

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