So bleibst du auch nach dem Urlaub stressfrei!

Eben noch hast du den Sand zwischen deinen Zehen gespürt und lagst entspannst auf der Sonnenliege. Jetzt sitzt du wieder am Schreibtisch, der Urlaub ist vorbei und der Stapel voller Arbeit wächst und wächst. Wie lässt sich der Stress vor und nach dem Urlaub erfolgreich bekämpfen?

Der Urlaub ist vorbei, der Stress kehrt zurück!

Der Urlaub ist zu Ende und man tauscht die Strandliege wieder gegen den Bürosessel. Das Stresslevel kehrt schon nach etwa nach einer Woche auf das ursprüngliche Niveau vor der Reise zurück. Auch nach längeren Reisen fühlt sich der Mensch schnell wieder gestresst. Doch warum ist das eigentlich so? Was lässt sich machen, um schon während dem Urlaub den Stress-Rückfall vorzubeugen und was ist besonders nach der Rückkehr wichtig?

Gewohnheitstier Mensch

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und jede Umstellung, ganz egal welcher Art, bedeutet Stress für den Körper und die Seele. Viele Menschen erwarten von heute auf morgen in den „Urlaubsmodus“ umstellen zu können, sind dann aber oft enttäuscht weil das nicht möglich ist. Sowohl der Körper als auch die Psyche benötigen Zeit um sich an diese neue Situation zu gewöhnen. Mit dem Urlaub verändert sich oft auch der Tagesablauf, der Schlafrhythmus und das Klima, was Stress zur Folge hat. Wenn sich der Körper erstmal umgestellt hat ist auch das Ferien- bzw. Urlaubsende nicht mehr weit entfernt. Der Körper muss sich nun erneut umstellen, was wiederum mit einem erhöhten Stresslevel einhergeht.

Tipps für einen entspannten Urlaub

Damit auch du in einen entspannten Urlaub starten kannst, haben wir hier die wichtigsten Tipps zusammengefasst, die du unbedingt berücksichtigen solltest!

Puffertage einplanen

Essenziell ist die Berücksichtigung von sogenannten Puffertagen, die man jeweils vor und nach dem eigentlichen Urlaub einplant. So wird eine entspannte An- und Abreise zum bzw. vom Urlaubsort sichergestellt. Es kann auch schon einmal vorkommen, dass sich Flüge verspäten oder verschoben werden – kein Problem mit den Puffertagen. Es ist wenig sinnvoll direkt vom Büro zum Flughafen zu hetzen und bei der Rückkehr erst spät abends oder sogar nachts zu landen und den nachfolgenden Tag im Büro zu verbringen. Das erhöht das eigene Stresslevel enorm und der Schlafrhythmus kommt zudem durcheinander.

Der richtige Schlafrhythmus

Bei einem Urlaub kann der Schlafrhythmus schon einmal ganz durcheinander kommen. Zum Anfang des Urlaubs sollte man deswegen seinen Schlaf-Wach-Rhythmus beibehalten und genau so aufstehen bzw. zu Bett gehen wie man es von der Arbeit gewohnt ist. Langsam versucht man nun den Körper „umzuprogrammieren“ und andere Schlafphasen anzunehmen. Am Ende des Urlaubs sollte man sich wieder den ursprünglichen Schlafrhythmus angewöhnen, damit das Aufstehen zu Arbeitsbeginn nicht ganz so schwer fällt.

Keine E-Mails checken

Viele machen es während sie gemütlich am Strand liegen und einen Cocktail schlürfen: E-Mails checken. Manchen fällt es schwer abzuschalten und deswegen wird nach einer Beschäftigung gesucht um die Zeit „sinnvoll“ zu nutzen. Genau das ist der falsche Weg. Die Zeit im Urlaub sollte zwar effizient genützt werden, jedoch mit Aktivitäten die entspannen oder Spaß machen. Wie wäre es mit einem Ausflug um den Urlaubsort zu erkunden oder ein paar Brettspielen, während man den Kindern beim Plantschen zusieht?

Stress vorbeugen

Kann man dem Stress schon vor dem Urlaub entgegenwirken? Definitiv! Grundsätzlich ist es besser Projekte abzuschließen, bevor man in den Urlaub fährt. Sonst bahnt sich oftmals ein schlechtes Gewissen an und man versucht Kontakt mit den Kollegen aufzunehmen um sich zu erkundigen wie das Projekt läuft. Außerdem sollte man neue Aufgaben, die sich vermutlich in die Länge ziehen, vermeiden.

Was soll ich machen, wenn ich selbst unmittelbar nach dem Urlaub nicht entspannt bin und mich mehr gestresst als erhohlt fühle? Generell solltest du das sehr ernst nehmen, denn das sind deutliche Signale deines Körpers, die keinesfalls ignoriert werden sollten. Sich nicht entspannen zu können und dauernd unter Spannung zu stehen sind erste Warnzeichen für ein Burnout. Natürlich kann das auch andere Ursachen haben. Scheue dich dennoch nicht mit deinem Hausarzt darüber zu sprechen und gegebenenfalls weitere Schritte einzuleiten.

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